Die schönsten Ausflugsziele in Hamburg

hamburg nightDie Fast-Zweimillionen-Stadt Hamburg gehört zu den interessantesten Reisezielen in Deutschlands Norden. Typisch für die Elbmetropole sind insbesondere das durch Schiffe und Hafen bestimmte maritime Flair, die Alster, Fleete und anderen Wasserarme, die auffallend vielen Parks und sonstigen Grünanlagen sowie die spezielle Vielfältigkeit der Stadtviertel, die nicht zuletzt auf die historische Entwicklung Hamburgs als ein aus mehreren ehemals selbständigen Städten und Dorfschaften entstandenes Gemeinwesen hinweist.

Hamburg bietet seinen Besuchern im Freizeitbereich eine breite Palette

an kulturellen und gastronomischen Angeboten. Wer sich der schönen Hanseatin auf einem Stadtausflug nähern möchte, muss sich nicht zwingend im PKW fortbewegen. Das Nahverkehrsnetz des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) ist hervorragend ausgebaut. Neben U- und S-Bahn, Bus und Hafenfähren kann der Hamburg-Ausflügler aber auch per überall ausleihbarem Stadtrad an sein Ziel strampeln.

Glücksspiel in Hamburg

Protestanten im allgemeinen sind bekannt für ihr Faible für Glücksspiele. Als mehrheitlich protestantisch geprägte Stadt findet der Besucher eine breite Vielfalt an Spielbanken in Hamburg. Die wohl größte Spielbank in Hamburg ist die Esplanade. Auf der Reeperbahn gibt es ebenfalls eine kleine Spielbank. Die Spielbanken könnten nicht unterschiedlicher sein: Während die Esplanade mit elegantem Interieur aufwartet, versteht sich die Reeperbahn als Spielbank des kleinen Mannes. Beide Spielbanken liegen recht na beieinander, wie man auf dem Stadtplan von Hamburg gut sehen kann.

Wer gerne pokert, sollte eine kleine Fahrt nach Scheenfeld machen. Die Spielbank gehört streng genommen nicht zu Hamburg, ist aber gut erreichbar und gilt als das Pokerzentrum des Nordens.

Landungsbrücken

hamburgEin unbedingtes Ausflug-Muss ist ein „Zwutsch“ zu den St. Pauli-Landungsbrücken in der Nähe des berühmten, jeden Sonntag zum frühmorgendlichen Guck-, Bummel und Kaufvergnügen einladenden Fischmarkts. Die Anfang des 20.Jahrhunderts mit Kuppeln und Türmen erbauten mächtigen Schiffsanlegestellen bilden das architektonische Zentrum der sich am Nordufer der Elbe entlangziehenden Hafenmeile zwischen U-Bahnhof Landungsbrücken und der nagelneuen Hafencity. Unmittelbar neben den Landungsbrücken liegt der Nordeingang des 1911 eingeweihten Alten Elbtunnels. Hier bietet sich die Gelegenheit, zu Fuß in 23 Meter Tiefe die Elbe zu unterqueren. Am Südausgang bietet sich ein beeindruckender Blick auf das steil ansteigende Panorama des gegenüberliegenden Stadtteils St. Pauli. Wieder auf der Nordseite drängt sich ein Besuch auf den beiden hier an der Pier liegenden Museumsschiffe an: Der 1961 vom Stapel gelaufene Stückgutfrachter CAP SAN DIEGO und der 1896 Großsegler RICKMER RICKMERS geben spannende Einblicke in zwei unterschiedliche Epochen christlicher Seefahrt. Richtig schippern ist auch möglich: Auf kleinen Motorbarkassen kann fast jeder Winkel von „Hamburgs Herz“ auf einer Hafenrundfahrt erkundet werden. Aber auch eine fahrplanmäßige Tour mit einer zum günstigen HVV-Tarif über den Strom pendelnden Elbfähren schafft ein wenig das Gefühl von “Großer Fahrt”.

Dem neuen Stadtteil Hafencity mit dem sowohl wegen seiner gewagten Architektur als auch wegen der überaus kostspieligen Extravaganz bundesweit bekanntgewordenen Konzerthaus Elbphilharmonie wurde auch ein Traditions-Quartier angegliedert: Die etwa 25 Hektar große Speicherstadt. In diesem zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden einmaligen Ensemble von historischen Lagerhäusern aus wilhelminischer Zeit laden Speicherstadt-, Zoll- und Gewürzmuseum sowie das Gruselzentrum „Hamburg Dungeon“ und das mit spektakulären Kleinwelten aufwartende „Miniatur Wunderland“ zum Erkenntnisgewinn ein.

Von den Landungsbrücken kann per Fähre nach Övelgönne gefahren werden. Hier ist nach dem Besuch des Museumshafens ein Spaziergang auf dem Elbuferwanderweg nach Teufelsbrück bei einem Hamburg-Besuch beinahe zwingend. In Teufelsbrück breitet sich am Elbhang der zu den schönsten Parks Norddeutschlands zählende Jenisch-Park mit dem neoklassizistischen Prachtbau eines großbürgerlichen Landhauses aus. Das der Öffentlichkeit als Museum zugängliche Jenisch-Haus gibt einen hervorragenden Einblick in die Oberklassen-Kultur der Hanseaten. Ein gutes Stück weiter elbaufwärts stößt der Uferspaziergänger auf eine andere Sonderheit Hamburgs: Das um den Süllberg gruppierte „Treppenviertel“ im Nobel-Stadtviertel Blankenese.

Absolut mithalten mit dem Ambiente des Treppenviertels kann ein Rundgang um die den City-Bereich mit den durch elegante Jugendstilhäuser dominierten Stadtteilen Harvestehude, Rotherbaum und Uhlenhorst verbindende, 1,65 Quadratkilometer große Außenalster.

Natürlich gibt es noch viele weitere schöne Ausflugsziele in Hamburg. Dazu zählen ein Besuch von Hamburgs Wahrzeichen, der als „Michel“ berühmten Hauptkirche St. Michaelis in der Neustadt, das Bergedorfer Schloss, der riesige Stadtpark mit seinem Planetarium und der noch riesigere Friedhof Ohlsdorf, dem mit fast vier Quadratkilometern Fläche weltgrößten Parkfriedhof.